Otto Julius Bierbaum ("Pan", "Insel"): prächtig signierter Brief von 1903

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Seller: herrfeldt (242) 100%, Location: Krefeld, Ships to: Worldwide, Item: 223267883701 Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 Voll signierter Brief auf edlem (Bütten?)-Papier vom „18 Dez. 03“ an einen „Sehr geehrten Herrn Doktor“ des Schriftstellers und Herausgebers, in dem es um eine Schrift über den Literaten Detlev von Liliencron geht. 4 Seiten (1 gefaltetes Blatt), davon 2 beschrieben, mittig auf Briefformat gefaltet; Spuren einer alten Befestigung mit einer Büroklammer (s. Fotos), sonst sehr schön und frisch! Format (im gefalteten Zustand): ca. 17,7 x 21,5 cm Selten und sehr dekorativ! Bitte beachten Sie auch meine anderen Auktion, in denen Briefe/Autographen von Frank Wedekind, Ludwig Ganghofer, Maurice Maeterlinck u.a. angeboten werden. Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Die Lebensdaten des Schriftstellers (zitiert nach Wikipedia): Otto Julius Bierbaum (* 28. Juni 1865 in Grünberg in Schlesien; † 1. Februar 1910 in Dresden), auch bekannt unter den Pseudonymen Martin Möbius und Simplicissimus, war ein deutscher Journalist, Redakteur, Schriftsteller und Librettist. Leben Bierbaum wuchs in Dresden und Leipzig auf. Nach dem Abitur an der Thomasschule zu Leipzig studierte er an der Universität Zürich, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin und der Universität Leipzig Rechtswissenschaft und Philosophie (und Chinesisch). 1887 wurde er Mitglied des Corps Thuringia Leipzig. Nach dem Studium schrieb er ab 1887 Feuilletons und Rezensionen. Er wurde Redakteur und später Herausgeber der Zeitschriften Die freie Bühne/Neue Deutsche Rundschau, Pan und Die Insel. Nachdem er bis 1893 in München und Oberbayern gewohnt hatte, dann in Berlin, Italien, Tirol (Schloss Englar, Eppan) und Wien, ging er von 1900 bis 1909 wieder nach München und zog von dort nach Dresden. Sein literarisches Schaffen war äußerst variantenreich. Als Lyriker benutzte er neben den Formen des Minnesangs auch die der Anakreontik sowie des einfachen Volksliedes. 1897 veröffentlichte Bierbaum seinen Roman Stilpe, der Freiherrn Ernst von Wolzogen außer zu wohlwollender Kritik auch zu seinem Kabarett Überbrettl anregte. Im Folgejahr vertonte Richard Strauss sein Gedicht Junghexenlied. Über den George-Kreis spottete er „Feierlich sein ist alles! Sei dumm wie ein Thunfisch, temperamentlos wie eine Qualle, stier besessen wie ein narkotisierter Frosch, aber sei feierlich, und du wirst plötzlich Leute um dich sehen, die vor Bewunderung nicht mehr mäh sagen können.“ (Otto Julius Bierbaum 1900) Sein 1903 erschienenes Reisebuch Eine empfindsame Reise im Automobil schildert eine Fahrt, die das Ehepaar Bierbaum 1902 mit einem Cabrio der Marke Adler von Deutschland über Prag und Wien nach Italien (und auf der Rückreise via die Schweiz) unternahm. Es gilt als erstes Autoreisebuch der deutschen Literatur. Bei der erwähnten Fahrt überquerte Bierbaum als erster den Gotthardpass mit einem Auto. 1905 verfasste Bierbaum unter dem Titel Zäpfel Kerns Abenteuer eine Adaption von Carlo Collodis Pinocchio-Geschichte. 1910 bereitete er für den Georg Müller Verlag die Bücherreihe Bücherei der Abtei Thelem vor, als deren Herausgeber er auftrat. Er verstarb nach langer Krankheit 1910 in Dresden und wurde auf dem Waldfriedhof München beigesetzt. Gedenktafel zum 100. Todestag In seinem Geburtsort Grünberg wurde zum 100. Todestag an seinem Geburtshaus – ehemals Marktplatz 25 – eine Gedenktafel enthüllt. Auf der Tafel zu finden ist das geflügelte Wort Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Bierbaum hat es seinem 1909 erschienenen Reisetagebuch Yankeedoodle als Motto vorangestellt. Gestiftet wurde sie von der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen Minderheit in Grünberg. Dieser Verein hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, das Werk Bierbaums in seiner Geburtsstadt bekannter zu machen. Insbesondere legen sie den Schwerpunkt auf die Aktivitäten Bierbaums als Herausgeber der ersten Sammlung von Kabarettcouplets. Erste Übersetzungen der Gedichte ins Polnische sind realisiert. In der Deutschen Biographie findet sich Folgendes über ihn: B. wuchs in Dresden und Leipzig auf und studierte in Zürich, Leipzig, München und Berlin Jura und Philologie. In Berlin trieb er am Seminar für orientalische Sprachen zwei Jahre Chinesisch, um sich für den Konsulardienst vorzubereiten. 1887, kurz vor dem Abschlußexamen, mußte er das Studium wegen Bankerotts des Vaters aufgeben und wurde Journalist in München. B. schaffte sich in wenigen Jahren einen Namen als Feuilletonist und Kunstschriftsteller, bald auch, nach Erscheinen zweier Gedichtbände (1892 und 1894), als Lyriker. Die „Studentenbeichten“ (1892) machten ihn weithin bekannt. Er lebte zunächst in München und Oberbayern, später in Berlin (Redakteur der „Freien Bühne“, Mitbegründer des „Pan“ 1895), dann in Italien und Südtirol. 1899 war er bei der Gründung der „Insel“ und des gleichnamigen Verlages beteiligt. Nach kurzer Redakteurtätigkeit in Wien („Die Zeit“) wohnte er 1900 bis 1909 wieder in München; im Herbst 1909 ging er nach Dresden. B. war in allen Dichtungsgattungen sehr produktiv, ohne Bleibendes zu schaffen (erwähnenswert sein „Irrgarten der Liebe“, 1901, und aus kulturhistorischen Gründen die Romane „Stilpe“, 1897, und „Prinz Kuckuck“, 1906/07). Echtere Nachwirkung (neben Anregungen für ein künstlerisches Kabarett - „Überbrettl“) erzielte er als Reformator der deutschchen Buchkunst (Herausgeber vorbildlicher Almanache, Kalender, Buch- und Einzeldrucke, Zeitschriften). Die künstlerische Hebung des deutschen Buchgewerbes ist seinem Wirken mitzuverdanken. Kombiversand mit anderen Artikeln sehr gerne möglich; das Porto richtet sich dann nach dem Gesamtgewicht und wird gesondert mitgeteilt! Versand im Inland in der Regel 3 bis 4 Werktage nach Zahlungseingang als – unversicherter – Großbrief für 2 EUR oder als bis 500 EUR versicherter Wertbrief für 6 EUR. Dies ist ein Privatverkauf – das bedeutet: kein Rückgabe-, Umtausch- oder Gewährleistungsrecht o.Ä. Bitte bieten Sie nur, wenn Sie mit dem oben Geschriebenen einverstanden sind. Die eBay-Gebühren trage selbstverständlich ich. Die Fotos sind ausdrücklich Bestandteil der Beschreibung – abgebildet ist stets das zu ersteigernde Objekt. Bieter aus dem Ausland erfragen bitte die Modalitäten der Bezahlung und individuelle Portokosten. Foreign bidders welcome! Please demand in advance the terms and conditions of payment (PayPal or transfer from bank account to bank account; no credit cards!) and invidual shipping costs! Eigenschaften: Signiert

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